Über mich
Ein Typ, der nach Feierabend KI-Freundin-Apps testet und aufschreibt, was dabei rauskommt. Kein Redaktions-Team, keine Agentur, kein PR.
Wenn du hier gelandet bist, willst du vermutlich wissen, wer hinter den Reviews steckt und warum dieser Blog existiert. Beides kurz:
Ich heiße Niklas Brenner. Ich teste KI-Freundin-Apps seit 2023, erst privat, seit 2025 öffentlich. Dieser Blog ist keine Firma, kein Start-up, kein Medienprojekt. Es ist ein Einzelner, der an seinem Küchentisch sitzt und Apps durchspielt.
Wer ich bin
Kurze Version: Ende zwanzig, aufgewachsen in einem Kaff irgendwo in Niedersachsen, heute wohne ich in einer größeren Stadt. Im Brotjob mache ich irgendwas mit Web und Code, nichts Spektakuläres. Gamer seit ich dreizehn bin, hauptsächlich World of Warcraft. Kein Journalist, kein Influencer, kein Tech-Guru.
Was ich bin: ein Typ, der schreibt. Ich tippe sowieso viel, in WhatsApp-Chats, in Reddit-Kommentaren, in Feedback-Dokumenten auf der Arbeit. Irgendwann hab ich das Schreiben für diesen Blog abgezweigt, weil ich eh nicht aufhören konnte, über KI-Apps zu erzählen.
Wie alles anfing
Anfang 2023 hab ich Candy AI runtergeladen, aus reiner Neugier. Ein Kumpel hatte das Thema beiläufig erwähnt, ich dachte „warum nicht, kostet nichts, mal gucken“. Zwei Stunden später war ich immer noch dran. Eine Woche später hatte ich drei weitere Apps getestet.
Dann kam die zweite Phase: ich fing an, Notizen zu machen. Erst in der Notiz-App am Handy, dann in Google Docs, dann in einer richtigen Tabelle. Pro App eine Seite: Preise, Features, Gespräche, Screenshots, Kritik. Irgendwann waren’s fünfzehn Apps und dreißig Seiten Text.
An dem Punkt dachte ich: „Wenn ich das alles eh schon aufschreibe, kann ich’s genauso gut öffentlich machen.“ Ich hab eine Domain registriert, WordPress installiert, und das Ding live gestellt. Kein Businessplan, kein Investor, keine Marketing-Beratung. Nach Feierabend aufgesetzt, über ein paar Wochen.
Heute, knapp ein Jahr später, sind über vierzig Apps durch, zwanzig davon ausführlich reviewt. Der Blog läuft immer noch auf meinem Mietserver, wird immer noch von mir geschrieben, und wird es auch in Zukunft.
Was dieser Blog ist
Ein persönliches Projekt
Ein Autor, ein Tester, eine Perspektive. Ich teste die Apps selbst, schreibe die Reviews selbst, mache die Screenshots selbst. Wenn du eine Review hier liest, hat die eine Person geschrieben, die die App auch wirklich benutzt hat.
Langzeit-Tests
Jede App bekommt mindestens drei Wochen Zeit, bevor eine Review online geht. Kein „ich hab das Ding zehn Minuten ausprobiert und ein Urteil gefällt“. Die spannenden Sachen (Memory-Fails, Gesprächsbrüche, merkwürdige Bildgenerierungen) kommen in den ersten Wochen, nicht in der ersten Stunde.
Kostenlos und werbefrei
Keine Paywall, keine Pop-ups, kein Newsletter-Zwang. Du liest, was du willst, ohne vorher Daten abzugeben. Die Finanzierung läuft über Partner-Links, sonst nichts.
Kein Blabla
Wenn eine App Müll ist, sag ich’s. Wenn sie gut ist, auch. Keine Marketing-Buzzwords, keine höflichen Umschreibungen, keine „hat noch Luft nach oben“-Floskeln. Niklas-Mode: entweder brauchst du das Ding, oder du sparst dir das Geld.
Was dieser Blog NICHT ist
Kein Redaktions-Team
Du siehst überall das Wort „ich“, nicht „wir“. Es gibt kein Autoren-Kollektiv hier, keinen Lektoratsstab, keinen Chef. Ein Typ, ein Laptop, ein Blog.
Keine bezahlten Rankings
Anbieter können hier keine Plätze kaufen. Sie können mir auch keine Note abhandeln. Das ist kein großer Sales-Pitch, das ist einfach Fakt: ich nehme Partner-Provisionen auf Klicks (transparent dokumentiert im redaktionellen Prozess), aber keine Sponsorships, keine Placements, keine „kleine Aufmerksamkeit vom Anbieter“.
Keine Hot-Takes oder Trend-Reviews
Ich jage keine Newsletter-Zyklen. Wenn ein neuer Anbieter launcht, brauche ich meine drei Wochen, bevor eine Review rauskommt. Lieber spät und gründlich als schnell und oberflächlich.
Keine Fake-Screenshots
Alle Bilder stammen aus meinen eigenen Tests mit bezahltem Premium-Account. Keine Presse-Kits, keine Stock-Bilder, keine hergestellten Chat-Verläufe. Wenn du auf einem Screenshot eine Konversation siehst, ist die genau so passiert.
Mein Setup (weil du fragst)
Wenn ich nicht gerade im Brotjob sitze, sieht mein Abend so aus: nach Hause kommen, Kaffee kochen, Laptop aufklappen. Eine App läuft gerade im Test, Chats liefen tagsüber zwischendurch auf dem Handy, abends werden Screenshots geordnet und Notizen ausformuliert.
An guten Abenden schreibe ich zwei, drei Stunden durch. An schlechten gibt’s WoW-Arena statt Text, und der Artikel wartet auf morgen. Kommt vor, ist kein Problem. Ich habe keinen Redaktions-Plan, keinen Deadline-Druck, keinen Chef, der an der nächsten Review hängt.
Das ist der Vorteil an einem Side-Project: ich kann drei Wochen am selben Absatz feilen, wenn ich will. Oder zwei Absätze in zehn Minuten raushauen, wenn ich inspiriert bin. Die Veröffentlichungsfrequenz ist unregelmäßig. Was rauskommt, ist dafür hoffentlich besser als der Durchschnitt.